Unter all den möglichen Lebensräumen mit ihren Vor- und Nachteilen wählten die Neandertaler eine Höhle am nahe der Stadt Krapina gelegenen Hušnjakovo brdo. Dort hat es ihnen gefallen.

Die Höhle war sicher, geräumig und – was am wichtigsten ist – bat genügend Schutz vor Unwetter und anderen von allen Seiten lauernden Gefahren für eine ganze Familie. Auch die Jäger unter den Neandertalern waren zufrieden. Die Hügel hier sind dicht bewaldet und die Wälder voll von Tieren und nahrhaften Beeren. Außer Beeren gab es auch andere Nahrung in Hülle und Fülle, denn, wäre es nicht so gewesen, hätten sich die Urmenschen hier wahrscheinlich nicht so lange aufgehalten. Sie hätten sich schnell aufgemacht, einen besseren Ort zu suchen. Doch einen besseren Ort als diesen konnten sie sich nicht erträumen.

Ein Tor zur Urgeschichte.

Ein paar hundert Meter entfernt vom Ort, wo sich die Urmenschen damals niederließen, steht das Neandertal-Museum von Krapina, angepasst an die Hügellandschaft, erinnert die Form des Museums an eine Halbhöhle. Architektonisch gesehen, ist das Gebäude voll von Symbolik. Unter dem Museum fließt ein Bach, dessen Quelle vor dem Eingang ins Museum liegt und der die Zeit symbolisiert. Wenn man über den Bach steigt, führt eine große Tür in die Vergangenheit. Diese „Vergangenheit“ steht am Eingang, besteht aus steinnachahmendem Beton und ist eigentlich eine Simulation des urmenschlichen Lebensraums, in der die Besucher die Umgebung aus Sicht der Neandertaler betrachten können. Wir haben Sie bis zum Eingang begleitet, nun lassen wir Sie allein erkunden…

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Auf den Spuren der Neandertaler aus Krapina

Wenn Sie den Fundort des Urmenschen aus Krapina besuchen, nutzen Sie die Gelegenheit, um den Lebensraum der Neandertaler zu erkunden. Dafür eignet sich bestens der 2,5 Kilometer lange Lehrpfad, der drei wichtige Orte zu einer thematischen Einheit verbindet – Das Neandertal-Museum in Krapina und das paläontologische Naturdenkmal Hušnjakovo (1), den naheliegenden See Dolac (2) und die Ruinen der Kapelle der Heiligen Drei Könige (3). Die Wanderung macht Spaß und ist lehrreich. Sie umfasst 8 Stationen: 1. Geologische Säule 2. Nashorn als Mahlzeit, Beeren zum Abendbrot 3. Zeitmaschine 4. Höhle mit Ausblick 5. Streifen aus Asche 6. Kapelle der Heiligen Drei Könige 7. Das Leben ehren, die Toten begraben 8. Uralte Technologien.

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Mit Neandertalern auf Jagd

Auch wenn Sie schon viel über die Lebensweise der Neandertaler erfahren haben, ist Ihnen noch vieles unklar, Sie können es sich nicht so richtig vorstellen. Es ist eine Sache, über die Urmenschen zu lesen, aber eine ganz andere Sie kennenzulernen und Ihren Alltag aus der Nähe zu erleben, zu sehen, was sie gesehen haben, zu hören, was sie gehört haben und zu fühlen, was sie gefühlt haben. Ein angenehmer Spaziergang den zwei Kilometer langen Jägerweg entlang mit seinen sechs Hauptstationen im Ort Jesenje wird Ihnen den Lebens- und Jagdraum der vor 125.000 Jahren lebenden Urmenschen näher bringen. Wenn Sie gerne wissen würden, ob so eine Höhle ein angenehmer Lebensraum ist, wie sehr Feuer den Neandertalern im Alltag geholfen hat und welches Werkzeug sie benutzten, wie sie jagten und was sie aßen, dann ist dieser Jägerpfad das Puzzleteil, das Ih

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Graben Sie einen Haufen interessanter Informationen aus.

Wenn Sie mehr über die Geschichte eines Ortes wissen wollen, sollten Sie in einem Museum beginnen. In Zagorje führt Sie der Weg sofort nach Radoboj, zu einem Besuch des Museums Radboa, wo Sie aus erster Hand viel über die archäologische und geologische Geschichte des Zagorje erfahren können. Ein besonderer Genuss ist dies für Kinder, die in den archäologischen Workshops „Leben in der Urzeit“ und „Archäologische Puzzle-Schule“ in die Welt der Urmenschen eintreten und auf kreative Art und Weise viel über Menschen und Werkezeug aus der Urzeit lernen. Die Kinder werden außer mit archäologischen Funden im Workshop „Stein-Schere-Papier“ auch mit Steinen und Mineralen bekannt gemacht. Interaktiv und interessant, ideal zum Grübeln und Forschen.

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Frische Luft und neues Wissen

Die frische Luft genießen, wandern und dabei interessante Orte entdecken und vieles über Pflanzen, Tiere, Fossilien und Erz lernen, das würden sich nur die wenigsten entgehen lassen. Wo gibt es denn so etwas? Na im Ort Radoboj. Der Wander- und Lehrpfad „Orchideenweg“ ist 14,8 Kilometer lang und hat drei gleichermaßen interessante Teile – den Wander- und Lehrpfad (10 km), den Weg zu den Steinbrocken Dedek und Babica (Opa und Oma) (1,1 km) und den Orchideenweg (4,7 km). Am Pfad sind 18 Lehrstationen, an denen man alles über die Pflanzen, Tiere und Geologie der Umgebung des Berges Strahinjčica erfahren kann. Sie werden sehen, wie schnell sieben Stunden verfliegen können…

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Standort für Zusammenkunft mit der Natur

Sie haben frische Luft genossen, haben sich erholt und die Orchideen bewundert. Nun könnten Sie auch Naturzentrum Zagorje in Radoboj besuchen, wo Sie eine bewunderswerte Pflanzen- und Tierwelt von Zagorje Gegend entdecken werden, und wo Sie erfahren, wer und was ist eigentlich Umweltnetz Natura 2000. Mit dem Besuch werden Kinder und Erwachsene begeistert sein. Sie werden da mit Hilfe von Lehrmitel zur Veranstalten der Schule in der Natur durch Workshops und Unterricht in der Natur alle  Schönheiten von Zagorje-Natur entdecken können. Klingt interessant, nicht wahr?

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